20090105 Qingdao
Hallo Zusammen,
Das ist wohl der spannendste Artikel in der Tagebuchreihe. The first Lumbur Punkture stem cell transplantation, allein diese Titel lässt das Blut in den Adern gefrieren und bedeutet Frei übersetzt „Hinein mit den kleinen Scheisserchen ins Rückenmark” habe ich so aus dem Chinesischen übernommen, bin aber nicht so gut beim Übersetzen. Hatte doch ein wenig Angst, wenn Mann das ja auch nicht zugeben will. Habe meinem Bruder auch entsprechende Instruktionen erteilt, falls mal ein Stich daneben geht. Aber wie der Kölsche zu sagen pflegt „Et hat nochens jut gejangen” und mir geht es bis jetzt recht gut. Anstrengend war die 7 Stunden liegen (1 vorher, 6 nachher) und dauernt einen Druck auf der Blase wie nach 20 Bier und ich hatte kaum was getrunken. Aber die Vorablösung treibt wohl gewaltig. Wie man im Bett liegend in China dieses Problem löst, erzähle ich später mal. Ich muss ja die Auflagezahl erhalten.
Die Injektion war easy, Erstmal 2 Ampullen in den morgens gelegten Port ( linke Hand direkter Treffer, nicht schlecht), danach dann die Spritze in den Rückenkanal. OK, über das kalte Desinfektionszeug am Rücken habe ich mich mehr erschrocken. Und wer ca. 20 Akupunkturnadel pro Tag abkann, der kriegt das auch hin (Strunz, Superman is flying). Hatte dann noch das Vergnügen,das Lucy 4 Stunden bei mir am Bett gesessen hat und wir haben uns toll unterhalten. Super Job und vielen Dank an Lucy. Jetzt noch gerade kalte Pommes gegessen (nicht lecker, aber früher kam ich nicht dran) und Chicken Wings (ok). Hoffe Zustand bleibt so. Bei einer ähnlichen Aktion in Germany (Rückenmarkpunktion, nicht die Pommes) hatte ich die nächste 5 Tage Kopfschmerzen so das ich nur kurz aufstehen konnte. Das brauche ich nicht noch mal und lege mich jetzt wieder hin.
Bis bald Uwe
Add comment January 5th, 2009